Berufs- bzw- Arbeitsunfähigkeitsversicherung Vergleich der Absicherung sinnvoll

Die Arbeitsunfähigkeitsversicherung schützt die versicherte Person vor den finanziellen Folgen einer festgestellten Arbeitsunfähigkeit. Dabei muss man beachten, daß der Begriff Arbeitsunfähigkeit in der privaten Versicherungswirtschaft benutzt wird und nichts mit den gesetzlichen Regelungen zu tun hat.

ArbeitsunfähigkeitsversicherungFür alle nach 1961 Geborenen gibt es keine gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente mehr. Diese ist durch die wesentlich schlechtere Versorgung mit einer Erwerbsminderungsrente ersetzt worden. Wer seinen Beruf nicht mehr ausüben kann, den bezeichnet man im allgemeinen als berufsunfähig. Leider berechtigt diese Berufsunfähigkeit nicht dazu staatliche Leistungen in Anspruch nehmen zu können. Denn dazu muss man erst teilweise oder voll erwerbsgemindert sein. Wer noch irgend eine Tätigkeit ausüber kann, der erhält keine Leistungen vom Staat.

Dagegen kann man sich mit einer privaten Berufsunfähigkeits- oder Arbeitsunfähigkeitsversicherung absichern. Der Unterschied liegt häufig in den Versicherungsbedingungen und Leistungsfällen der Anbieter. Um die passende Absicherung zu erhalten sollte man sich ein Angebot von einem Fachexperten machen lassen, der auch die wichtigsten Vertragsklauseln erklären kann. Hier kann man ein kostenloses Angebot anfordern:

 

Mit einer Arbeitsunfähigkeitsversicherung die gesetzlichen Regelungen verbessern

Die Erwerbsminderungsrente, die bei Eintreten entsprechender Voraussetzungen von der gesetzlichen Sozialversicherung getragen wird, deckt etwa 27 Prozent des Bruttoeinkommens ab. Das ist zu wenig, um den eigenen Lebensstandard zu halten. Man kann zur zusätzlichen Absicherung eine private Arbeitsunfähigkeitsversicherung oder Berufs­unfähigkeitsversicherung abschließen. Der Unterschied besteht darin, dass die Arbeitsunfähigkeitsversicherung weniger Leistungsfälle absichert, aber auch kostengünstiger ist.

Bei beiden Versicherungen sind die Beiträge von Alter, Beruf, Geschlecht, der Versicherungssumme und der Laufzeit abhängig. Die Arbeitsunfähigkeitsversicherung wird entweder als eine selbständige Versicherung angeboten oder in Form einer Ergänzung zu einer Risikolebens- oder Rentenversicherung.

Die Beiträge zu der privaten Arbeitsunfähigkeitsversicherung sind geringer als die der Berufsunfähigkeitsversicherung. Wird der Versicherungsnehmer während der Laufzeit der BU Versicherung zu mindestens 50 Prozent berufsunfähig, leistet die Berufsunfähigkeitsversicherung eine monatliche Rente.
Die Berufsunfähigkeit liegt vor, wenn der Versicherungsnehmer aufgrund einer Krankheit, des Kräfteverfalls oder in Folge von Körperverletzung nicht mehr fähig ist, seinen Beruf oder eine entsprechend andere Tätigkeit auf Dauer auszuüben. Die gesundheitlichen Gründe der Berufsunfähigkeit müssen von einem Arzt attestiert werden. Zudem muss diese andere Tätigkeit seiner Fähigkeit, seiner Ausbildung und seiner Erfahrung entsprechen.
Berufsunfähigkeit liegt vor, wenn

  1. es dem Versicherungsnehmer für mindestens drei Jahre nicht möglich ist, seinen Beruf oder auch eine andere Tätigkeit auszuüben, die seiner Ausbildung und seinen Fähigkeiten entspricht.
  2. der Versicherungsnehmer mindestens für die Dauer von sechs Monaten nicht in der Lage ist, seinen Beruf oder eine andere Tätigkeit bis zu 50 Prozent auszuüben.

Berufs- und Arbeitsunfähigkeitsversicherungen bieten eine Vielzahl an Tarifen und Leistungsoptionen zur finanziellen Absicherung der Risiken bei Berufs- und Arbeitsunfähigkeit. Auch durch die Vielzahl von Anbietern ist es nicht leicht, die optimale Versicherung für die eigenen Belange zu finden. Hier sollte der Rat von einem erfahrenen Experten hinzugezogen werden.

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